Friedrich Burbach

Friedrich Burbach, 1866 bis 1934 war Pfarrer und später Superintendent.

Friedrich Burbach wurde am 31. März 1866 in Gotha als Sohn des Seminarlehrers und späteren Professors Otto Burbach geboren. In Gotha besuchte er das Gymnasium Ernestinum, das er 1885 mit dem Abitur verließ, um anschließend in Jena und Berlin Theologie und Germanistik zu studieren. Ursprünglich hatte er die Absicht, wie sein Vater Gymnasiallehrer zu werden. Später fasste er jedoch den Entschluß, eine pfarramtliche Tätigkeit auszuüben. 1889 beendete er sein Universitätsstudium, nachdem er 1888 sein 1. Theologisches Examen in Gotha bestanden hatte. Am 01. Juni 1889 wurde er 2. Subdiakon an der Margarethenkirche und vier Monate später 1. Subdiakon und Hilfsprediger an der Augustinerkirche in Gotha. Hier wurde Friedrich Burbach am 01. November 1891 Pfarrer und am 01. April 1915 Superintendent. Das Pfarramt übte er 42 Jahre bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1933 an dieser Kirche aus. In den Jahren 1899 bis 1915 erteilte Friedrich Burbach Religionsunterricht an der Arnoldischule. Als Friedrich Burbach bereits ein erfahrener Religionslehrer war, schuf er gemeinsam mit dem Gothaer Kartographen Prof. Dr. Hermann Haack Schulwandkarten für den Religionsunterricht. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit erschienen bei der Geographisch-Karthographischen Verlagsanstalt Justus Perthes eine Schulwandkarte der biblischen Länder (1.Auflage 1915 – 8.Auflage 1962) und eine Schulwandkarte Palästinas (2. Auflage 1949 – 6.Auflage 1962). Friedrich Burbach starb am 10.03.1934 in Gotha. Die Forschungs- und Landesbibliothek Gotha verwahrt Druckschriften einiger von ihm verfasster Predigten und bildungsgeschichtlicher Vorträge.

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